Schwörstadt – Geschäfte sollen
noch 2014 öffnen

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Für das Gewerbegebiet Schwörstadt-West fehlt noch der rote Punkt Nachfolge für den nicht genehmigungsfähigen Schuhmarkt.

SCHWÖRSTADT. Allen Unkenrufen zum trotz: Es geht etwas im Schwörstädter Gewerbegebiet-West, auch wenn die Bauarbeiten scheinbar keine Fortschritte machen. Die Investoren geht davon aus, dass die Geschäfte noch in diesem Jahr öffnen, auch wenn der vorgesehene Schuhmarkt Siemes nicht genehmigt worden ist. Der letzte Stand in Sachen Nahversorgung Schwörstadt, war die Bekanntgabe von Bürgermeister Bugger bereits vor Wochen im Gemeinderat, „Rheinfelden hat den Schuhmarkt abgelehnt“, was allerlei Spekulationen ausgelöst hat. Aus der Sicht der Genehmigungsbehörde, das ist innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft das Rathaus Rheinfelden, liegt die Nichtgenehmigung des Schuhmarktes in dessen schierer Größe begründet, die vom Bebauungsplan nicht gedeckt wird. „Das wäre eher für ein Fachmarktzentrum passend“, meinte Matthias Hallekamp, Leiter der Baurechtsabteilung. Er weist Spekulationen zurück, wonach die Stadt Rheinfelden den Markt verhindert habe, um den eigenen Handel zu schützen. „Das Gegenteil ist der Fall“, sagt Halekamp, „wir haben geschaut, dass wir das hinbringen“. Im Falle des Schuhmarktes hätten die beantragten Flächen „deutlich“ über den Flächen gelegen, die der Bebauungsplan für Schuhe vorsieht. Das Gewerbebiet-West sein „ein schwieriges Projekt“ und alle anderen Märkte seien auch genehmigt worden. Was den Ersatz für den Schuhmarkt anbelange sei von Seiten der Investoren ein Nachtragsgesuch für eine Nachfolgenutzung eingereicht worden, die kurz vor der Genehmigung stehe. Angesichts des noch laufenden Verfahrens will aber auch er nichts zur Branche sagen. Involviert in das Verfahren ist auch das Regierungspräsidium als Fachbehörde, dort wird für die kommenden Tage eine Stellungnahme zu dem Bauvorhaben in Aussicht gestellt. Dabei geht es um Befreiungen von den Festsetzungen eines Bebauungsplanes Die Erschließungsarbeiten in dem Gewerbegebiet wurden im Herbst abgeschlossen, ursprünglich war die Eröffnung der Geschäfte für dieses Frühjahr vorgesehen. Für die fünf Geschäfte sind 170 Parkplätze vorgesehen, 60 Arbeitsplätze sollen geschaffen werden, ein Drittel davon in Voll, zwei Drittel in Teilzeit. Badische Zeitung Samstag 08.03.2014