Spatenstich: Neuer Drogeriemarkt
ergänzt Immendinger Einzelhandel

Spatenstich Immendingen

Und jetzt eins, zwei, drei….Der erste Spatenstich für den neuen Drogeriemarkt „dm“ auf dem einstigen Tennisplatzgelände zeigt, dass alles synchron läuft zwischen Gemeinde und Investoren. Zu dem symbolischen Baustart sind gekommen (von links): Tennisclubvorsitzende und Gemeinderätin Ulrike Graupner, Hauptamtsleiter Manuel Stärk, Laye-Prokuristin Anita Götz, Bürgermeister Markus Hugger, Investor Patrick Laye und dm-Bereichsleiter Expansion, Volker Eckl. Bild: Jutta Freudig

Ab Mitte kommenden Jahres wird es in Immendingen wieder einen Drogeriemarkt geben und die Gemeinde bietet ihren Einwohnern damit für einen Ort ihrer Größe eine vergleichsweise komfortable Versorgung mit allen Dingen des täglichen Lebens. Wo noch vor kurzem Tennis gespielt wurde, haben am Montagmorgen Bürgermeister Markus Hugger, Bauherr Patrick Laye und dm-Expansionsbereichsleiter Volker Eckl den ersten Spatenstich für das neue dm-Gebäude vorgenommen. Auf 930 Quadratmetern Gesamtnutzungsbereich und 780 Quadratmetern Verkaufsfläche wird der Markt künftig rund 12 000 bis 14 000 Drogerieartikel anbieten. Rund 1,5 Millionen Euro investiert der Bauherr. Etwa 14 Voll- und Teilzeitstellen sollen entstehen.

Gemeinde jetzt breit aufgestellt
„Mit der Realisierung des neuen Drogeriemarkts erhalten wir einen weiteren wichtigen Mosaikstein in unserer Einzelhandelsversorgung“, betonte Bürgermeister Hugger beim ersten Spatenstich. Er erinnerte noch einmal an die ersten Kontakte, die er vor zwei Jahren bei der Expo Real in München mit den dm-Verantwortlichen aufgenommen hatte. Ursprünglich sei als Standort noch der einstige Kik-Markt beim Autohaus Knoblauch vorgesehen gewesen. Allerdings hätte dort die Fläche für den Bedarf des Drogeriemarkts nicht ausgereicht. Am Ende sei es gelungen, den Standort zwischen Lidl und Edeka einschließlich der notwendigen Genehmigungen für die zusätzliche Einzelhandelsfläche zu sichern. Hugger dankte dem Tennisclub für seine Bereitschaft zum Umzug sowie allen beteiligten Institutionen und Behörden für ihre Unterstützung.

Eigentlich 20 000-Einwohner-Grenze
Investor Patrick Laye, künftiger Eigentümer des Marktgebäudes, der bereits 72 Einzelhandelsobjekte inklusive 25 dm-Märkten realisiert hat, hob das hohe Engagement hervor, mit der Hugger die dm-Ansiedlung ermöglicht habe. Volker Eckl, Bereichsleiter Expansion bei dm, unterstrich, dass das Unternehmen eigentlich nur Märkte in Gemeinden mit mindestens 20 000 Einwohnern eröffne. „Aber welche Entwicklung Immendingen jetzt genommen hat, ist wirklich außergewöhnlich,“ so Eckl. Er halte deshalb die Entscheidung für die Ansiedlung für richtig. Sowohl Laye als auch Eckl äußerten sich überzeugt, dass der benachbarte Einzelhandel von dm profitieren werde und es umgekehrt genauso der Fall sei. „Es gibt Überschneidungen im Angebot, aber es werden auch mehr Menschen am Standort sein“, so Eckl.

14 Voll- und Teilzeitstellen
Das neue Gebäude erhält auf Grund des Grundstückzuschnitts in Richtung Bahnlinie eine unsymmetrische Form. Es ist knapp 30 auf 36 Meter groß und maximal 8,74 Meter hoch. Der Markt bekommt ein Pultdach. Der Haupteingang wird wie in den benachbarten Geschäften in Richtung B 311 orientiert sein, die Anlieferung in Richtung Zimmern. Zu den 780 Quadratmetern Verkaufsfläche kommen 150 Quadratmeter Nebenflächen wie Flure, Arbeitsvorbereitung, Personalräume und Sanitäranlagen. Vor dem Gebäude werden ebenfalls in Richtung Bundesstraße 40 Fahrzeug- und 16 Fahrradabstellplätze hergerichtet. 14 Voll- und Teilzeitbeschäftigte, darunter auch Auszubildende und Praktikanten, werden im neuen Markt beschäftigt sein, der seine Pforten im Juni oder Juli 2017 erstmals öffnet.

Drogeriemarkt

Die Drogeriemarktkette dm hat eine Spitzenposition im Gesamtmarkt für drogistische Produkte in Deutschland. Zuletzt hatte dm einen Anteil von 23,5 Prozent. In Deutschland hat dm derzeit 1825 Filialen, europaweit sind es 3349, darunter unter anderem in Österreich, Ungarn, Tschechien, Kroatien, der Slowakei, Rumänien, Slowenien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien und Mazedonien. Bei dm-Deutschland arbeiten 38 890 Beschäftigte. (feu)

Artikel aus dem Südkurier